ATKIS-DGM
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ATKIS = Amtliches Topographisch-Kartographisches Informationssystem
DGM   = Digitales Gelaendehoehen-Modell
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Inhalt
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	1   ...... Aufgabe und Zielsetzung
	2   ...... Digitale Gelaendehoehen-Modelle - DGM -
	2.1 ...... DGM 5
	2.2 ...... DGM 50
	3   ...... Nutzungsmoeglichkeiten
	4   ...... Datenabgabe, Bestellung
	5   ...... Nutzungsbedingungen
	6   ...... Gebuehren
	7   ...... Digitale Gelaendehoehen-Modelle Niedersachsen - Ueberblick -
	8   ...... Information und Beratung
	
	Anlagen
	A1  ...... Verschluesselung von Basishoehendaten 
	A2  ...... Datensatzbeschreibungen
	A2.1 ..... Kotenformat
	A2.2 ..... DGM-Format
	A2.3 ..... Hoehenlinienformat
	A2.4 ..... Datenaustauschformate
	A3  ...... Inhalte der Dateien
	A3.1 ..... DGM 5
	A3.2 ..... DGM 50


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1  Aufgabe und Zielsetzung
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   Die Vermessungs- und Katasterverwaltungen der Laender der Bundesrepublik 
   Deutschland haben den gesetzlichen Auftrag, die topographischen Gegenstaende 
   und Gelaendeformen des Landesgebietes zeitnah zu erfassen und nachzuweisen. 
   Die Ergebnisse dieser Topographischen Landesaufnahme wurden bisher fast 
   ausschliesslich analog in den Topographischen Landeskartenwerken der 
   Massstaebe 1:5 000 bis 1:1 000 000 dargestellt.

   Die Nachfrage unterschiedlicher Nutzer nach digitalen topographischen 
   Informationen hat sich in den letzten Jahren staendig verstaerkt. Diesen 
   Wuenschen entsprechend entwickelte die Arbeitsgemeinschaft der Vermessungs-
   verwaltungen der Laender der Bundesrepublik Deutschland (AdV) als bundesweites 
   Gemeinschaftsprojekt das Amtliche Topographisch-Kartographische Informations-
   system (ATKIS).

   Das ATKIS besteht aus dem
   - Digitalen Landschaftsmodell (DLM), das derzeit bundesweit mit hoher 
     Prioritaet aufgebaut wird.
   
   Das ATKIS-Konzept sowie Inhalt, Aufbau und Nutzungsmoeglichkeiten des an der 
   Topographischen Karte 1:25 000 (TK 25) orientierten DLM 25 sind umfassend in 
   einem Faltblatt beschrieben, auf das sich diese Darstellung bezieht. Hiernach
   wurden in einer ersten, bis 1995 realisierten Aufbaustufe des DLM 25/1 
   die topographischen Objekte nur zweidimensional nachgewiesen. Die Gelaende-
   formen - und damit die dritte Dimension - werden in Niedersachsen zunaechst 
   unabhaengig vom DLM 25/1 in Digitalen Gelaendehoehen-Modellen (DGM 5 und DGM 50) 
   erfasst.

   Das DGM 5 soll zu einem spaeteren Zeitpunkt in das DLM 25 integriert werden. 
   Aufgrund seiner hohen Qualitaet kann das DGM 5 fuer Arbeiten in groesseren 
   Massstaeben auch mit der derzeit im landesweiten Aufbau befindlichen 
   Automatisierten Liegenschaftskarte (ALK) kombiniert werden.
  
   In anderen Laendern werden die digitalen Hoehendaten zum Teil unter den zum DGM 
   synonymen Bezeichnungen DHM (Digitales Hoehenmodell) oder - im englisch-
   sprachigen Raum - DTM (Digital Terrain Model) bzw. DEM (Digital Elevation 
   Model) gefuehrt. 
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2  Digitale Gelaendehoehen-Modelle - DGM -
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   Digitale Gelaendehoehen-Modelle beschreiben die Gelaendeoberflaeche als Grenz-
   flaeche zwischen dem Erdkoerper (inklusive Wasser) und der Atmosphaere durch 
   die raeumlichen Koordinaten (Rechts, Hoch, Hoehe ueber NN) einer repraesentativen 
   Menge von Gelaendepunkten. Damit werden Hoeheninformationen massstabsunabhaengig 
   und datenverarbeitungsgerecht vorgehalten.

   Die Niedersaechsische Vermessungs- und Katasterverwaltung stellt zwei unter-
   schiedlich genaue und verschieden strukturierte Digitale Gelaendehoehen-Modelle 
   bereit: das DGM 5, welches hohe Qualitaetsansprueche erfuellt und das 
   geringeren Anforderungen genuegende DGM 50. Der gitterfoermige Aufbau beider 
   Gelaendehoehen-Modelle ermoeglicht eine einfache Datenorganisation.


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2.1 DGM 5
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   Die Basis-Hoehendaten fuer die DGM 5-Berechnung werden gewonnen durch
   - photogrammetrische, punktweise-digitale Hoehenauswertung von Luftbildern 
     sowie durch zusaetzliche terrestrische Messungen in nicht einsehbaren 
     Gebieten (z. B. Wald) oder durch
   - Digitalisierung der analogen Hoeheninformationen (Hoehenlinien/Hoehenpunkte) 
     vorhandener Deutscher Grundkarten 1:5 000 (DGK 5N).
   - Laserscanner-Verfahren
  
   Aus den Basis-Hoehendaten wird unter Beruecksichtigung geomorphologisch 
   praegnanter Informationen wie Geripplinien und Gelaendekanten das DGM 5 in 
   einer standardmaessigen Gitterweite von 12,5 m x 12,5 m interpoliert. Die 
   Geomorphologie-Informationen sind wesentliche Bestandteile des DGM 5.
   Als zusaetzliche Informationen koennen fuer jeden Gitterpunkt die Richtung
   und Groesse der Gelaendeneigung angegeben werden.

   Die DGM 5-Punkte sind im Gauss-Krueger-Koordinatensystem bestimmt und beziehen 
   sich auf Normal Null (NN). Das DGM 5 approximiert die Gelaendeoberflaeche in 
   zwei Genauigkeitsstufen:
   
   Stufe 1 - DGM 5 (1)
	  
      Durch die ausschliessliche Verwendung hochqualitativer
      Basis-Hoehendaten (entsprechend genau, zuverlaessig und
      genuegend dicht) betraegt der durchschnittliche Abstand der 
      Gitterpunkte zur Gelaendeoberflaeche weniger als 0,5 m.
 
   Stufe 2 - DGM 5 (2)
	
      In Gebieten, in denen die Erfassung hochqualitativer Basis-Hoehendaten 
      weder topographisch noch wirtschaftlich sinnvoll ist (kleinfoermiges 
      natuerliches Gelaende, wie z. B. Duenen; kuenstliche Gelaendeformen), betraegt 
      der durchschnittliche Abstand der Gitterpunkte zur Gelaendeoberflaeche 1,5 m.

   Die beiden Genauigkeitsstufen werden durch Datendeskriptoren unterschieden.
   Alternativ zu dem gitterfoermigen DGM 5 koennen auch die daraus abgeleiteten 
   Hoehenlinien in digitaler Form abgegeben werden.

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2.2 DGM 50
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   Nutzern, fuer die die hohe Qualitaet des DGM 5 nicht erforderlich ist, steht fuer 
   ganz Niedersachsen das DGM 50 zur Verfuegung. Es entstand durch Digitalisierung 
   der Hoeheninformationen der Topographischen Karte 1:50 000 (TK 50) und der an-
   schliessenden Interpolation
   - eines 50 m-Gitters im Gauss-Krueger-Koordinatensystem sowie
   - eines 3-Bogensekunden-Gitters in geographischen Koordinaten 
     (3 Bogensekunden entsprechen im mittleren Niedersachsen ca. 93 m in 
     Nord-Sued-Ausdehnung und ca. 57 m in Ost-West-Ausdehnung).
  
   Geomorphologie-Informationen sind dabei nur in geringem Umfang beruecksichtigt 
   worden.

   Die DGM 50-Punkte im Gauss-Krueger-Koordinatensystem sind sowohl im 2., 3. und 
   4. Meridianstreifen bestimmt, als auch - auf Wunsch - landesweit im 
   3. Meridianstreifen verfuegbar.
   Die Bezugsflaeche fuer die Hoehe der DGM 50-Punkte ist Normal Null (NN).
   Beide DGM 50-Varianten approximieren die Gelaendeoberflaeche mit einem durch-
   schnittlichen Abstand von einigen Metern. In Einzelfaellen, besonders im Berg-
   land, koennen Abweichungen von mehr als |10| m auftreten.

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3  Nutzungsmoeglichkeiten
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   Die Nutzungsmoeglichkeiten Digitaler Gelaendehoehen-Modelle sind - auch ohne 
   Bezug zu topographischen Lageinformationen (z. B. des DLM 25) - vielfaeltig. 
   Sie reichen von der einfachen Auswertung und speziellen Darstellung der im 
   DGM gespeicherten Hoeheninformationen (z. B. Hoehenlinien oder Perspektiv-
   ansichten) bis hin zur Verschneidung der Hoehendaten mit Fachinformationen 
   (z. B. Emissions-/Immissionsuntersuchungen).
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4  Datenabgabe, Bestellung
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   Die Koordinatentripel der Digitalen Gelaendehoehen-Modelle und ihre zugehoerigen 
   Informationen werden wahlweise in festen oder variablen Datensaetzen auf allen 
   gaengigen Datentraegern an Nutzer abgegeben.
   Die kleinste Flaecheneinheit fuer die Abgabe sowohl von DGM 5- als auch von 
   DGM 50-Daten ist 1 qkm.

   Der ungefaehre Speicherbedarf pro qkm betraegt fuer das
   DGM 5:   550 Kilobyte
   DGM 50:   20 Kilobyte.

   Die DGM-Daten sind nur bei der LGN zu beziehen. Ein Antrag ist 
   schriftlich zu stellen und sollte folgendes enthalten:
   - Nutzungszweck
   - Gebietsdefinition
   - Datenformat, Datentraeger
   - Sonderwuensche. 

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5  Nutzungsbedingungen
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   Die von der LGN herausgegebenen digitalen topographischen Informationen 
   sind gesetzlich geschuetzt. Ihre Bereitstellung und damit die Einraeumung eines 
   Nutzungsrechts setzt die Anerkennung von Nutzungsbedingungen voraus. Diese 
   sehen u. a. vor, dass
   - die Nutzung der Daten auf den erlaubten Zweck beschraenkt ist,
   - die bereitgestellten Daten nur im internen Bereich des Kunden genutzt und 
     fuer diesen Zweck auch umgearbeitet
      - z. B. generalisiert oder thematisch erweitert - werden duerfen,
   - die bereitgestellten Daten nicht an Dritte weitergegeben werden duerfen,
   - die Weitergabe umgearbeiteter Daten nur mit einer besonderen Erlaubnis 
     (ggf. eines Vertrages) zulaessig ist, die im Falle einer gewerblichen 
     Datennutzung ein produktabhaengiges Stueckentgelt vorsieht,
   - ein mit der Datenbearbeitung beauftragter Subunternehmer die Daten nicht 
     fuer seine eigenen Zwecke nutzen und nicht weitergeben darf.
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6  Gebuehren
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   Fuer die Bereitstellung der DGM 5- und DGM 50-Daten werden folgende 
   Gebuehren erhoben (DM/qkm):


   DGM 5

   ohne Strukturinformation    mit Strukturinformation    Hoehenlinien
   ---------------------------------------------------------------------------
   60 DM/qkm                   100 DM/qkm                 3 DM/qkm  


   DGM 50

   Beantragte Flaeche in qkm   Gebuehren
   ---------------------------------------------------------------------------
   fuer den 1. - 5 000.         3 DM/qkm
   fuer den 5 001. - 25 000.    2 DM/qkm
   fuer den 25 001. - 50 000.   1 DM/qkm

   
   Das Mindestentgelt betraegt jeweils 200 DM.


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7  Digitale Gelaendehoehen-Modelle in Niedersachsen - berblick -
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   +---------------------+--------------------+--------------------+
   |                     |        DGM 5       |       DGM 50       |
   +---------------------+--------------------+--------------------+
   | Gitterweite         | 12,5 m x 12,5 m    | 50 m x 50 mbzw.    |
   |                     |                    | 3" x 3"            |
   +---------------------+--------------------+--------------------+
   | durchschnittliche   | (1) < |0,5| m      | einige Meter       |
   | Hoehengenauigkeit   | (2) < |1.0| m      | teilw. >|10| m     |
   +---------------------+--------------------+--------------------+
   | Bezugsysteme:       |                    |                    |
   |    - Lage           |   Gauss-Krueger    |   Gauss-Krueger/   |
   |                     |                    |   geographisch     |
   |    - Hoehe          |   Normal Null (NN) |   Normal Null (NN) |
   +---------------------+--------------------+--------------------+
   | zusaetzliche Relief-| Neigung, Geo-      | -                  | 
   | informationen       | morphologiedaten   |                    |
   +---------------------+--------------------+--------------------+
   | kleinste            |       1 qkm        |       1 qkm        |
   | Abgabeeinheit       |                    |                    |
   +---------------------+--------------------+--------------------+


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8. Information und Beratung
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   Fuer spezielle Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfuegung.
   Sie erreichen uns unter:
 
	LGN - Landesvermessung + Geobasisinformation Niedersachsen
	Podbielskistrae 331
	30659 Hannover

	Telefax (0511) 64609 - 165

	Ihre Ansprechpartner 
	Frank Gundelach, Telefon (05 11) 6 46 09 - 3 08 
	Anita Perszewski, Telefon (05 11) 6 46 09 - 3 76 
	Susanne Proessler, Telefon (05 11) 6 46 09 - 3 04 

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Anhang
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A1 Verschluesselung von Basishoehendaten zur ATKIS-DGM 5-Herstellung 
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   I. Basishoehendaten der Qualitaetsstufe 1 (Q1-Daten)
     (dm-Hoehengenauigkeit, repraesentativ, zuverlaessig; hieraus wird das 
      DGM 5 (1) abgeleitet, das die Gelaendeoberflaeche mit einem Abstand 
      (Lot vom Gelaende auf das DGM) von <|0,5|m approximieren soll)

   +-----+----------------------------+------------+
   | KZ  | Punktart                   | Inter-     |
   |     |                            | polations- |
   |     |                            | punkt      |
   +-----+----------------------------+------------+
   | 00  | Gelaendepunkt              |   ja       |
   +-----+----------------------------+------------+
   | 01  | Gelaendepunkt              |   ja       |
   |     | (Messtisch-Stationspunkt)  |            |
   +-----+----------------------------+------------+
   | 02  | Gelaendepunkt              |   ja       |
   |     | (Messtisch-Wechselpunkt)   |            |
   +-----+----------------------------+------------+
   | 10  | Passpunkt                  |   nein     |
   |     | (photogrammetrisch)        |            |
   +-----+----------------------------+------------+
   | 20  | Punkt auf Wegen, Strassen, |   nein     |
   |     | Daemmen, Wasserstandshoehe |            |    
   +-----+----------------------------+------------+
   | 21  | wie KZ 20                  |   nein     |
   +-----+----------------------------+------------+
   | 30  | Besonderer Gelaendepunkt   |   ja       |
   +-----+----------------------------+------------+
   | 31  | wie 30                     |   ja       |
   +-----+----------------------------+------------+
   | 40  | Kontrollpunkt              |   nein     |
   |     | (photogrammetrisch)        |            |
   +-----+----------------------------+------------+
   | 51  | Anfangs-/Endpunkt der Be-  |   nein     |
   |     | grenzungslinie einer Aus-  |            |
   |     | sparungsflaeche (A50) mit  |            |
   |     | DGM aber ohne Hoehenlinie  |            |
   | 52  | Zwischenpunkt einer Be-    |   nein     |       
   |     | grenzungslinie der A50     |            |
   +-----+----------------------------+------------+
   | 61  | Anfangs-/Endpunkt einer    |   ja       |
   |     | Geripplinie                |            |
   | 62  | Zwischenpunkt in einer     |   ja       | 
   |     | Geripplinie                |            |
   +-----+----------------------------+------------+
   | 71  | Anfangs-/Endpunkt der Be-  |            |
   |     | grenzungslinie einer Aus-  |   ja,      |
   |     | sparungsflaeche (A70) ohne |   wenn     |
   |     | DGM und Hoehenlinie        |   Hoehe     |
   | 72  | Zwischenpunkt einer Be-    |   vorhanden|       
   |     | grenzungslinie der A70     |            |
   +-----+----------------------------+------------+



   +-----+----------------------------+------------+
   | 81  | Anfangs-/Endpunkt einer    |   ja       |
   |     | Gelaendekante              |            |
   | 82  | Zwischenpunkt in einer     |   ja       | 
   |     | Gelaendekante              |            |
   +-----+----------------------------+------------+
   | 91  | Anfangs-/Endpunkt der Be-  |   ja       |
   |     | grenzungslinie einer Aus-  |            |
   |     | sparungsflaeche (A90) ohne |            |
   |     | DGM und Hoehenlinie        |            |
   | 92  | Zwischenpunkt einer Be-    |   ja       |       
   |     | grenzungslinie der A90     |            |
   +-----+----------------------------+------------+

   II. Basishoehendaten der Qualitaetsstufe 2 (Q2-Daten)
     Hoehengenauigkeit  <|1|m, bedingt repraesentativ und zuverlaessig; 
     hieraus wird das DGM 5(2) abgeleitet, das die Gelaendeoberflaeche mit 
     einem durchschnittlichen Abstand von |1,5|m approximiert.

   +-----+----------------------------+------------+
   | KZ  | Punktart                   | Inter-     |
   |     |                            | polations- |
   |     |                            | punkt      |
   +-----+----------------------------+------------+
   | 200 | wie unter KZ 00            |   ja       |
   +-----+----------------------------+------------+
   | 261 | wie unter KZ 61,62         |   ja       |
   | 262 |                            |   ja       |
   +-----+----------------------------+------------+
   | 281 | wie unter KZ 81,82         |   ja       |
   | 282 |                            |   ja       |
   +-----+----------------------------+------------+


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A2 Datensatzbeschreibungen
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A2.1 Kotenformat 
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   Extensions KTB und STR

   1. Satz: Kommentarsatz mit dem Inhalt:
      Format = (80A1)
      Spalte 1-79:  DGK 5 - Nummer und -name, Tagesdatum (Vorschlag)
      Spalte 80:    Minuszeichen (-)

   Alle weiteren Saetze sind Datensaetze mit folgendem Aufbau:
      Format = (1X,I3,3(2X,F10.2),40X)
      Spalte  1    :  Blank ( )
      Spalte  2- 4 :  Kennziffer der Kote (siehe 8.)
      Spalte  5- 6 :  Blank
      Spalte  7-16 :  Rechtswert der Kote
      Spalte 17-18 :  Blank
      Spalte 19-28 :  Hochwert der Kote
      Spalte 29-30 :  Blank
      Spalte 31-40 :  Hoehe der Kote
      Spalte 41-80 :  Blank  

    Koten der Kennzifferngruppen 50 und 70 ohne gemessene Hoehen werden
    mit der Hoehe 9999.99 ausgegeben.
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A2.2 DGM-Format
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   Extension DGM

   1. Satz: Kommentarsatz mit dem Inhalt:
      Format = (80A1)
      Spalte 1-80:  DGK 5 - Nummer und -name, Tagesdatum (Vorschlag)

   Alle weiteren Saetze sind Datensaetze mit folgendem Aufbau:
      Format = (I5,2(1X,F10.2),2X,I1,1X,F9.2,4(F10.2))
      Spalte  1- 5 :  fortlaufende Nummerierung
      Spalte  6    :  Blank
      Spalte  7-16 :  Rechtswert des DGM-Punktes
      Spalte 17    :  Blank
      Spalte 18-27 :  Hochwert des DGM-Punktes 
      Spalte 28-29 :  Blank
      Spalte 30    :  Qualitaetsstufe (1 oder 2)
      Spalte 31    :  Blank
      Spalte 32-40 :  Hoehe des DGM-Punktes
      Spalte 41-50 :  Rechtswertkomponente des Gradientenvektors (in gon)
      Spalte 51-60 :  Hochwertkomponente des Gradientenvektors (in gon)
      Spalte 61-70 :  Gefaellwinkel (in gon)
      Spalte 71-80 :  Gefaellrichtung (in gon)


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A2.3 Hoehenlinienformat
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    Extension HLB

    Die Hoehenlinien werden nach folgenden Satzarten ausgegeben:

    Satzart 10 : Einleitung der Hoehenliniendatei
    Satzart 20 : Einleitung einer neuen Hoehenstufe
    Satzart 30 : Datensaetze der Hoehenlinie
    Satzart 50 : Ende der Hoehenliniendatei

    Im allgemeinen ergibt sich hieraus folgendes Bild:
    10,20,30...30,20,30...30,20,30....30,...,50

    Die Satzarten haben im einzelnen folgenden Aufbau:

      Satzart 10:
      Spalte  1- 2 :  Satzart 10
      Spalte  3-10 :  Dimension (NHLM)
      Spalte 11-20 :  Additionskonstante fuer x (ADDX)
      Spalte 21-30 :  Additionskonstante fuer y (ADDY)
      Spalte 31-80 :  Blank

      Satzart 20:
      Spalte  1- 2 :  Satzart 20
      Spalte  3-10 :  Anzahl der Punkte in der Linie (LHST)
      Spalte 11-20 :  Kenng. geschlossene Linie (0=offen, 50=geschl.) (KRI)
      Spalte 21-30 :  Hoehenstufe (HL)
      Spalte 31-80 :  Blanks

      Satzart 30:
      Spalte  1- 2 :  Satzart 30
      Spalte  3-10 :  laufende Nummer (N)
      Spalte 11-20 :  x-Wert (X)
      Spalte 21-30 :  y-Wert (Y)
      Spalte 31-80 :  Blank

      Satzart 50:
      Spalte  1- 2 :  Satzart 50
      Spalte  3-80 :  Blank

      Folgende Werte werden in Metern mit 2 Nachkommastellen ausgegeben:
	HL, X, Y

      Folgende Werte werden ganzzahlig in Metern ausgegeben:
	ADDX, ADDY

      Die Landeskoordinaten ergeben sich wie folgt:
	Rechtswert = X + ADDX
	Hochwert   = Y + ADDY


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A2.4 Datenaustauschformate
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    Extension DXF und SQD

    Die Datenaustauschformate DXF und SQD sind fuer Standard CAD- bzw.
    GIS-Anwendungen, wie z.B. AutoCAD, SICAD, ArcView, usw. gedacht.
    In diesem Rahmen soll nicht weiter auf die Formatbeschreibungen
    eingegangen werden.
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A3 Inhalt der Dateien
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A3.1 DGM 5
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    Verzeichnis \DGM 5\

    Bltter:
    3622/20      
    3622/21
    3622/26
    3622/27

    ......(p).ktb  KTB-Format  Punkte
    ......(d).ktb   - " -      DGM-Punkte
    ......(h).hlb  PLOT in HLB-Format

    ......(p).dxf  DXF-Format  Punkte
    ......(d).dxf  DXF-Format  DGM-Punkte
    ......(h).dxf  DXF-Format  PLOT 

    ......(p).sqd  SQD-Format  Punkte
    ......(d).sqd  SQD-Format  DGM-Punkte
    ......(h).sqd  SQD-Format  PLOT


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A3.2 DGM 50
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    Verzeichnis \DGM 50\


    DGM - Gitterweite 50 m 
    ----------------------
    DGM 50d.ktb     KTB-Format  DGM-Punkte    
    DGM 50d.dxf     DXF-Format  DGM-Punkte
    DGM 50d.sqd     SQD-Format  DGM-Punkte 

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Herausgeber:  LGN   Landesvermessung + Geobasisinformation Niedersachsen 1998
